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Wer sich selbständig machen will, weil er arbeitslos ist und keinen neuen Job findet, hat durchaus gute Chancen: Nach einer Untersuchung des IAB sind 91 % der Empfänger von Überbrückungsgeld noch drei Jahre später selbständig. Und jeder zweite von Ihnen beschäftigt dann mindestens einen weiteren Arbeitnehmer.
Die Agentur für Arbeit fördert Ihr Vorhaben, sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig zu machen, daher auch mit einem
Existenzgründungszuschuss.
Damit Ihr Vorhaben sich selbständig zu machen auch wirklich gelingt, sollten Sie auf keinen Fall zu schnell gründen. Denn damit verschenken Sie möglicherweise eine Reihe von Fördermitteln, Geld, das es nach der Gründung der Existenzgründung nicht mehr gibt. Und viele dieser Fördermittel und der sonstigen Möglichkeit der Finanzierung sind weitgehend unbekannt.
Stattdessen sollten Sie für Ihre Existenzgründung einen Businessplan erarbeiten. Der Geschäftsgründungsplan legt dar, wie Sie auf Basis Ihrer Kompetenz attraktive Dienstleistungen oder Produkte erstellen können, wer diese benötigt, wie Sie diese an die Zielgruppe in welchen Märkten vertreiben werden und wie Sie dies alles so gestalten werden, dass es effektiv ist, dass Ihr Unternehmen Gewinn abwirft und Sie als Neuunternehmer dauerhaft ernährt.
Dabei sollte auch intensiv auf die Frage der Finanzierung eingegangen werden. Ein solcher Geschäftsgründungs-Plan für eine Existenzgründung beinhaltet auch die zu ergreifenden Anmeldungen und Maßnahmen bei Finanzamt, Gewerbeamt, IHK, Kammern, Behörden, Banken, etc. sowie die denkbaren Entwicklungen des Geschäftsverlaufes und die daraus zu ziehenden Konsequenzen. Nicht zu vergessen Themen wie Finanzierung, Marktpositionierung, Organisation, Wirtschaftlichkeit.
Es ist ratsam, einen solchen Plan für die Gründung mit fachkundiger Stelle zu erstellen. Als Ansprechpartner eignen sich dabei die Banken im Anfangsstadium wenig, da sie eine sehr spezifische Sichtweise haben, die vor allem an ihren eigenen Erträgen und Gewinnen sowie der Beschaffung von Sicherheiten ausgerichtet ist. Zu selten bieten sie von sich aus den Zugang zu Fördermitteln an, an denen sie nur wenig verdienen. Auch sind die Steuerberater nur selten der richtige Ansprechpartner, da Sie auf Grund Ihrer Tätigkeit mehr die fiskalische Richtigkeit der Zahlen im Auge haben, als die spannenden Frage, wie man denn erfolgreich eine Existenz gründet und sich im Markt behauptet. Zudem arbeiten viele von Ihnen mit Buchführungsprogrammen, die sich nicht für das Existenzgründungsvorhaben eignen, kümmern sich wenig um ein zeitnahes und aussagekräftiges Controlling. Auch die Kammern eignen sich nur selten. Denn deren Mitarbeiter haben einen Status der dem öffentlichen Dienst ähnlich ist und den rauhen Wind des Wettbewerbs kennen sie nur indirekt oder gar nicht.
Es empfiehlt sich, bei der Gründung einer eigenen Existenz die Hilfe eines erfahrenen Unternehmensberaters in Anspruch zu nehmen, der die spezifische Situation eines Existenzgründers kennt und bereits mehrere Existenzgründer erfolgreich begleitet hat. Seine Tätigkeit wird bezuschusst, so dass Ihnen relativ geringe Kosten anfallen, die sich schnell amortisieren.
Wenn Sie sich der Herausforderung stellen wollen, eine eigene Existenz zu gründen, ein Start-Up in die Welt zu setzen, vielleicht sogar vom IPO träumen, sprechen Sie uns bitte unverbindlich an. Wir haben eine mehrjährige Praxis in der Begleitung von Existenzgründern.
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